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Gottesanbeterinnen

Überstamm: Häutungstiere - Ecdysozoa

Stamm: Gliederfüßer - Arthropoda

Unterstamm: Tracheentiere - Tracheata

Überklasse: Sechsfüßer - Hexapoda

Klasse: Insekten - Insecta

Unterklasse: Fluginsekten - Pterygota

Überordnung: Neuflügler - Neoptera Fangschrecken sind mit Schaben und Termiten verwandt und bilden zusammen die Überordnung Dictyoptera.

Ordnung: Fangschrecken - Mantodea

Bizarre Geschöpfe, Meister der Tarnung und absolut faszinierend!

Getarnt als Blatt, trockene Äste, Rinde oder Blüten verschmelzen sie mit ihrer Umgebung.

Mantis kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie “Wahrsager” oder “Prophet”. Ihre Äussere Gestalt ist einzigartig und faszinierend zugleich.

Der grosse, dreieckige, überaus bewegliche Kopf, mit den grossen Facettenaugen. Und diese bemerkenswerten Mundwerkzeuge.

Die bedornten Fangbeine, die man mit einem Klappmesser vergleichen kann.

Einige Arten besitzen ein unpaares Gehör zwischen den Hinterhüften. Es können Töne in einem Berreich von 25 - 45 kHz gehört werden.

Ihr Verbreitungsgebiet sind hauptsächlich die Tropen und Subtropen. Sie bewohnen Gebiete von Tropischen Regenwäldern bis Wüsten, aber auch gemäßigte Regionen.

Man findet sie auf Bäumen, Büschen, blühenden Pflanzen und am Boden. In Deutschland ist Mantis religiosa (Gemeine Gottesanbeterin) am Kaiserstuhl Verbreitet, und ist STRENG GESCHÜTZT!

Als Lauerjäger verharren sie Stundenlang reglos an einem Platz, und haben ihre bedornten Fangbeine dabei angewinkelt. Durch diese Haltung sieht sie aus wie eine betende Person. Haben sie ein Beutetier entdeckt, wird es fixiert und wenn es nahe genug ist, blitzschnell zugeschlagen, und sofort verspeist. Einmal was in den Fangbeinen, gibt es keine Chance zu entkommen.

Ein Bekanntes Merkmal ist wohl auch der sexual Kannibalismus. Weibchen fangen an, die Männchen während des Geschlechtsaktes zu verspeisen. Oder danach, wenn das Männchen nicht schnell genug ist, dass weite zu suchen.

Die kleinste Art wird mal gerade ca. 1,2 cm gross. Die grösste Art kann ca. 17 cm erreichen. Es gibt ca. 2300 Arten von Gottesanbeterinnen, in ca. 435 Gattungen.

Damit Mantiden ihre Häutungen unbeschadet vollziehen können, sollte die Terrarienhöhe die 4 fache Körperlänge der Tiere aufweisen.

Gottesanbeterinnen haben einen sehr gesunden Appetit. Als Futter wird eigentlich alles angenommen was man ihnen bietet. Das können Fliegen, Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Fliegenmaden und Mehlwürmer sein.

Es gibt Berichte, dass grosse Arten der Gottesanbeterinnen sogar kleine Mäuse, Frösche, Vögel und sogar Reptilien erbeuten.

 Diese Mantiden habe ich schon gehalten

Chloroharpax modesta Blütenmantis

Deroplatys desiccata Totes Blatt

Euchomenella macrops Asiatische Astmantis

Phyllocrania paradoxa Geistermantis

Statilia spec.

Creobroter pictipennis Blütenmantis

Deroplatys lobata Totes Blatt

Gongylus gongylodes Wandelnde Geige

Pseudempusa pinnapavonis

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