Dinopium benghalense psarodes , Orangespecht

Der Orangespecht wurde 1793 von Lichtenstein beschrieben.

Herkunft

Sie bewohnen Teile Südasiens. Dort besiedelt er feuchte bis trockene Wald Regionen außerdem Parkanlagen und Gärten. Zu finden ist er auch in Kokos- und Palmyrapalmen- Plantagen. In dichten Wäldern und Ariden Gebieten sind die Spechte hingegen nicht anzutreffen. Auf Sri Lanka kommt er in höhen bis 1500 Meter vor.

 

Beschreibung

Der Orangespecht ist mittel groß mit einer länge von 26 bis 29 cm.
Die Färbung weicht stark von den anderen Unterarten ab. Oberflügel und Rücken sind tiefrot. Beim Flug im Sonnenlicht leuchten sie wie Rubine. Oberschwanzdecken und Bürzel weisen Rote Spitzen auf. Auf dem Oberkopf, an den Seiten und den Kopfseiten zeigen sie mehr schwarz, sowie an der Rumpfunterseite und der Kehle. Der Augenstreif ist schwarz und reicht bis in den Nacken. Der Schwanz ist länger als bei anderen Unterarten.
Die Nahrung besteht aus Ameisen deren Larven und den Puppen. Außerdem stehen auf dem Speiseplan Raupen, Käfer und Spinnen, gelegentlich auch Früchte, Nektar, Brot und weißer Reis. Sie zerstören auch die Blattnester der sehr wehrhaften Weberameise.
Orangespechte leben paarweise. Je nach Verbreitungsgebiet sind die Brutzeiten unterschiedlich. In Sri Lanka brüten sie von Dezember bis September also fast das ganze Jahr über. Die Bruthöhlen sind in Bäumen aus hartem sowie auch aus weichem Holz, in höhen von etwa 3 bis 6 Meter, oder noch höher. In einem Gelege findet man meistens 2-3 Eier, das von beiden Elternteilen bebrütet wird. Nach etwa 17 bis 19 Tagen schlüpfen die jungen Spechte. Die Jungen werden auch von beiden Elternteilen gefüttert. Nach etwa drei Wochen sind die jungen Spechte flügge. Wenn die Jungspechte so weit sind, das Nest zu verlassen, kommen die Eltern mit dem Nachwuchs in unseren Garten, ein Elternteil holt sich ein Stück Brot steckt es in die Baumrinde und zeigt den Jungen wie man davon Pickt. Manchmal ist es den kleinen zu mühsam, dann sperren sie den Schnabel auf in der Hoffnung dass die Eltern sie füttern. Bei uns sind die ausgesprochen schönen Spechte sehr oft im Garten zu beobachten.

Systematik

Klasse: Vögel - Aves
Ordnung: Spechtvögel - Piciformes

Familie: Spechte -
Picidae
Unterfamilie: Echte Spechte - Picinae