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Den zweiten Python bekam ich durch einen ungewöhnlichen umstand. In unserem damaligen Geschäft hatten wir 1994 einen Python, dem von einer Ratte ins Auge bissen wurde. Das Auge musste rausoperiert werden. Um ihm Stress zu ersparen, nahm ich ihn bis zur Genesung erst mal mit nach Hause. Damals kannten sich noch nicht alle Tierärzte mit der Narkose von Schlangen aus, er erwachte erst nach drei Tagen aus der Narkose. Dann wickelte er sich um einen Baumstamm ziemlich dicht am Strahler. Er zog sich schwere Verbrennungen zu. Als ich von der Arbeit kam sah ich die Katastrophe. Sofort habe ich den Python rausgenommen, die Wunde gesäubert, dass Terrarium ausgeräumt und nur mit Küchentüchern ausgelegt. Nächsten morgen die Augen noch nicht ganz auf, Köpy eingepackt und ab zum Tierarzt. Der Tierarzt wollte ihn einschläfern. Aber ich wollte ihm noch eine Chance geben. Wir haben lange diskutiert. Bis der Tierarzt nachgab und mir genaue Anweisungen gab wie ich den Python behandeln sollte. Vom Tierarzt bekam ich ein Mittel um die Wunde auszuwaschen und eine Salbe zum einreiben. Nach einer Woche musste ich zur Nachbehandlung, der Tierarzt war zufrieden. So ging die Behandlung weiter. Nach drei Wochen war die Wunde komplett mit Schorf zu. Vier Wochen später bekam er den ersten kleineren Gerbil den er auch sofort nahm. Er bekam in der Zeit auch nicht so viel Futter, damit er sich nicht so oft Häuten konnte. Nach Häutungen ging ja auch der Schorf mit runter und die Wunde war wieder offen. Das ganze dauerte ein dreiviertel Jahr, dann war alles verheilt. Dann kam der schwerste Tag für mich er kam wieder ins Geschäft wenn sich jemand für den Python interessiert hat musste ich rausgehen und mein Lebensgefährte übernahm das Gespräch. Aber es wollte ihn keiner haben. Nach Vier Wochen nahm ich ihn wieder mit nach Hause. Mir waren seine Schönheitsfehler egal und ausserdem hatten wir zusammen ja eine Menge durchgemacht. So kam ich zu meinem zweiten Python.
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