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Die Blattschwanzgeckos Leaf-tailed gecko - Plattschwanzgeckos setzt sich aus dem griechischen: uro - Schwanz und platus - platt zusammen, sie werden auch Uroplaten genannt. Die Gattung Uroplatus wurde von Duméril, 1806 beschrieben. Die Typusart, Uroplatus fimbriatus, wurde von Schneider 1797 schon als Stellio fimbriatus beschrieben. Zur Zeit gibt es 11 Arten und 1 Unterart. Herkunft: Diese Geckos bewohnen das gesamte östliche Madagaskar und die Inseln Nosy Bohara und Nosy Mangabe. Beschreibung: Tropische Regenwälder sind ihre Heimat. Waldgebiete mit hohen Niederschlägen, und lang anhaltenden Regenzeiten, und es gibt keine langen Trockenzeiten in diesen Gebieten. Sie halten sich überwiegend an armdicken Bäumen auf und bevorzugen den unteren Stammbereich. U. fimbriatus besitzt die Fähigkeit Farbe und Musterung stark zu verändern. Die Farbe kann grau, braun oder rotbraun sein mit einer mehr oder weniger starken Musterung. Sie haben einen schmalen Hautsaum, der sich am gesamten Körper und den Gliedmaßen erstreckt. Dieser Hautsaum dient einer hervorragenden Tarnung. Sie verschmelzen so zu sagen mit dem Untergrund. Uroplatus fimbriatus ist einer der großen Vertreter seiner Gattung. Er kann eine Gesamtlänge von über 30 cm erreichen. Terrarium: Die Mindestanforderung an die Terrariengröße, gemessen an der KRL sollte 6x6x8 LxBxH betragen, für ein Paar. Für jedes weitere Tier sind 15% zur Grundfläche zu zurechnen. Allerdings sollte man an der Höhe nicht sparen, und die Höhe lieber etwas großzügiger bemessen. Für den Bodengrund kann man Cocoserde und mittelgrobe oder feine Pinienerde verwenden, oder auch einen Teil mit Moos auslegen, denn die halten die Feuchtigkeit sehr gut. Die Luftfeuchtigkeit sollte am Tag 70 - 80% betragen, und in der Nacht auf 100% steigen. Bei U. fimbriatus ist es zu empfehlen, einen Nebler mit einzubauen, um eine konstante Luftfeuchtigkeit zu halten. Das Terrarium sollte zweimal am Tag übersprühen werden. Da nehmen die Geckos auch die Wassertropfen von den Blättern auf. Bei meinen Geckos habe ich nicht beobachten können, dass sie an die Wasserschale gegangen sind. Trotzdem ist eine Wasserschale bereit zu stellen. Die Einrichtung sollte aus Armdicken Ästen bestehen, die senkrecht aufgestellt werden sollten. An der Bepflanzung sollte man nicht sparen und das Terrarium üppig bepflanzen. Das bietet auch Sichtschutz und Versteckmöglichkeiten. Die Tagestemperaturen sollten 22 - 25°C betragen. Es sollte eine lokale Wärmequelle Angeboten werden, unter der eine Temperatur von 30°C erreicht wird. Nachts kann die Temperatur auf 20 - 22°C fallen, man sollte allerdings darauf achten, dass die Temperatur nicht unter 20°C fällt. Als Beleuchtung benötigt man eine Neonröhre mit einem UV-B-Anteil von 5%. Einen Wärmestrahler, unter dem die Temperatur auf 30°C steigen darf, und damit sie sich auch Sonnen können. Bei Hohen, gut bepflanzten Terrarien, wird man eventuell noch ein zusätzliches Tageslicht benötigen. Die Nahrung besteht aus den verschiedensten Gliedertieren, am liebsten jedoch große Heuschrecken und große Schaben. Die Futtertiere sollten einmal in der Woche mit einem Vitamin-Mineralstoffpräparat eingestäubt werden. Wenn sie bedroht werden oder sich gestört fühlen reissen sie ihr Maul weit auf, läßt man sie dann nicht in Frieden, können sie auch sehr kräftig zubeissen. Das ist ganz schön schmerzhaft! Sie sind auch zu Lautäußerungen fähig, dass hört sich an als wenn man einer Katze auf den Schwanz tritt.
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