Lateinischer Name: Phelsuma laticauda laticauda
Deutscher Name:
Goldstaubtaggecko
Englischer Name:
Gold dust day gecko
synonym:
Pachydactylus laticauda

Erstbeschreibung:
Boettger, 1880
Ordnung:
Schuppenkriechtiere - Squamata
Unterordnung:
Echsen - Lacertilia - (veraltet Sauria)
Überfamilie:
Geckoartige - Gekkota
Familie:
Geckos - Geckonidae
Unterfamilie:
Eigentliche Geckos - Geckoninae

Herkunft: Ihre Heimat ist der Norden von Madagaskar die Insel Nosy Bé und die Komoren.                                                                                                                                                                                                 Beschreibung: Sie sind Kulturfolger und leben in der nähe Menschlicher Siedlungen an Häusern, Mauern, Zäunen und an hochwachsenden Pflanzen.
Durch den Menschen wurden sie auch auf den Seychellen und nach Hawaii eingeschleppt wo
sie stabile Populationen gebildet haben.                                                                                                            Sie erreichen eine Gesamtlänge von 12 cm, etwa die hälfte der Gesamtlänge entfällt auf den
Schwanz. Die Grundfarbe ist grün und im Nackenbereich mit vielen goldenen Punkten übersät.Es befinden sich drei rötlich längliche Flecken auf dem Rücken. Von der Schnauzenspitze bis
zum Hinterkopf befinden sich rötliche Querbalken. Das Augenlid ist blau.
                                                                                                                                                                           Terrarium: Die Mindestanforderung an die Terrariengröße, gemessen an der KRL sollte 6x6x8 LxBxH betragen.
Diese Geckos benötigen ein gut bepflanztes Terrarium. Als Einrichtung eignen sich Bambusrohre, die senkrecht eingebracht werden. Großblättrige Pflanzen hinter denen sie sich auch verstecken können dienen als sichtschutz. Besonders geeignet sind auch Sanseverien und
Bromelien. Als Bodengrund eignen sich Cocos- oder Pinienerde.
Die Temperaturen sollten bei 25 - 28°C liegen, lokal bis 30°C. Nächtlicher rückgang auf
20°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 - 80% liegen. Damit sie ihre volle Farbenpracht
zeigen können, ist eine gute Lichtintensität und UV-Beleuchtung unerlässlich. Für die Lokale Temperatur dient ein Spotstrahler. Für die Häutung benötigen Geckos eine geregelte Luftfeuchtigkeit. Bei zu trockener Haltung könnte die Schwanzspitze nicht mitgehäutet werden, dann wird sie durch die antrocknende Haut eingeschnürt und stirbt mit der Zeit ab. Oder die Füsse werden nicht mitgehäutet, dass führt zum abrutschen an den Scheiben und sie bekommen einen schlechteren halt. Von den meisten Geckos wird die abgestreifte Haut mitgefressen, in denen Aufbaustoffe sind, die sie benötigen.
                                                                                                                                                                                          Als Futter nehmen sie kleine bis mittlere Grillen, Heimchen und auch Fliegen. Einmal in der
Woche sollte man ihnen einen Früchtebrei vermischt mit einem Mineralstoffpräparat anbieten. Sehr gerne mögen sie Bananenbrei mit ein wenig Honig.
                                                                                                                                                                                    Zucht: Phelsuma laticauda ist ein kleiner aggressiver Geselle. Daher sollte man sie auch nur
Paarweise halten. Das Weibchen legt jeweils ein Doppelei, dass bis zum aushärten mit den
Hinterbeinen festgehalten wird. Bevorzugte Ablageplätze sind die Trichter von Bromelien oder Sanseverien. Für die Inkubation benötigt man Temperaturen von 25 - 28°C, und eine Luftfeuchtigkeit von 60 - 80% Nach ca. 40 Tagen schlüpfen die jungen. Nach drei bis vier Gelegen folgt meist eine Pause. Diese Pause sollte man durch absenken der Tagestemperatur auf 20°C, und einer nachttemperatur auf 15°C unterstützen. In dieser Zeit werden auch die Futterrationen verringert.
Nach zwei bis drei Monaten lässt man die Temperaturen schrittweise wieder auf die normalwerte ansteigen. Danach kommen sie wieder in Paarungsstimmung.

Für die Aufzucht der Jungtiere benötigt man erstmal  kleine Drosophila (Drosophila melanogaster)
oder micro Heimchen. Jungtiere sollten einzeln aufgezogen werden, da selbst die kleinen untereinander
schon aggressiv sein können.

Schutzstatus: Phelsuma laticauda ist Nachweispflichtig.