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Popa spurca crassa

Gottesanbeterinnen
Bizarre Geschöpfe
Meister der Tarnung und absolut faszinierend!

Überstamm: Häutungstiere - Ecdysozoa
Stamm: Gliederfüßer - Arthropoda
Unterstamm: Tracheentiere - Tracheata
Überklasse: Sechsfüßer - Hexapoda
Klasse: Insekten - Insecta
Überordnung: Dictyoptera -            Fangschrecken sind mit Schaben und Termiten verwandt.
Ordnung: Fangschrecken - Mantodea                     

Phyllocrania paradoxa_Geistermantis_Ghost Mantis-008

Phyllocrania paradoxa 1,0

Getarnt als Blätter, trockene Äste, Rinde oder Blüten verschmelzen sie mit ihrer Umgebung.

Mantis kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie “Wahrsager” oder “Prophet”. Ihre Äussere Gestalt ist einzigartig und faszinierend zugleich.

Der grosse, dreieckige, überaus bewegliche Kopf, mit den grossen Facettenaugen. Und diese bemerkenswerten Mundwerkzeuge.

Die bedornten Fangbeine, die man mit einem Klappmesser vergleichen kann.

Einige Arten besitzen ein unpaares Gehör zwischen den Hinterhüften. Es können Töne in
einem Berreich von 25 - 45 kHz gehört werden.

Ihr Verbreitungsgebiet sind hauptsächlich die Tropen und Subtropen. Sie bewohnen Gebiete von Tropischen Regenwäldern bis Wüsten, aber auch gemäßigte Regionen. Man findet sie auf Bäumen, Büschen, blühenden Pflanzen und am Boden. In Deutschland ist Mantis religiosa (Gemeine Gottesanbeterin) am Kaiserstuhl Verbreitet, und ist STRENG GESCHÜTZT!

Als Lauerjäger verharren sie Stundenlang reglos an einem Platz, und haben ihre bedornten Fangbeine dabei angewinkelt. Durch diese Haltung sieht sie aus wie eine betende Person. Haben sie ein Beutetier entdeckt, wird es fixiert und wenn es nahe genug ist, blitzschnell zugeschlagen, und sofort verspeist. Einmal was in den Fangbeinen, gibt es keine Chance zu entkommen.

Ein Bekanntes Merkmal ist wohl auch der sexual Kannibalismus. Weibchen fangen an, die Männchen während des Geschlechtsaktes zu verspeisen. Oder danach, wenn das Männchen nicht schnell genug ist, dass weite zu suchen.

Die kleinste Art wird mal gerade ca. 1,2 cm gross (Micromantis glauca beide Geschlechter messen 1,2 cm) Bei der grösste Art Ischnomantis gigas erreichen die Weibchen eine größe von 17 cm, die männchen eine größe von 14 - 14,5 cm.
Es gibt ca. 2300 Arten von Gottesanbeterinnen, in ca. 435 Gattungen.

Damit Mantiden ihre Häutungen unbeschadet vollziehen können, sollte die Terrarienhöhe die 4 fache Körperlänge der Tiere aufweisen.

Gottesanbeterinnen haben einen sehr gesunden Appetit. Als Futter wird eigentlich alles
angenommen was man ihnen anbietet. Das können Fliegen, Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Fliegenmaden und Mehlwürmer sein.

Es gibt Berichte, dass grosse Arten der Gottesanbeterinnen sogar kleine Mäuse, Frösche,
Vögel und sogar Reptilien erbeuten.

Creobroter sp.1,0_Blütenmantis_Flower Mantis-005

Creobroter sp. 1,0

Euchomenella macrops-Asiatische Astmantis_Long Neck Mantis-002

Euchomenella macrops