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Zu den Phasmiden gehören die Gespenstschrecken, Stabschrecken und die Wandelnden Blätter.
Der Ausdruck Phasmide wird im allgemeinen weniger gebraucht, man spricht da eher von Gespenstschrecken, Stabschrecken oder Wandelnden Blättern.
Phasma kommt aus dem griechischen und bedeutet Gespenst.
Der Lebemsraum sind tropische und subtropische Gebiete. Bevorzugt in Äquatornähe mit feuchtwarmen Gegenden. Im tropischen Südostasien, Neuguinea, Ozeanien und Südamerika sind sie weit verbreitet. Einige Arten kommen sogar in den warmen Mittelmeerregionen Europas vor.
Ihre Gestalt ähnelt Pflanzenteilen wie Blättern, Stengeln und Ästen. Ihre Tarnung eine ruckartige Bewegung, so sehen sie aus wie Äste, Blätter oder Stengel die sich im Wind bewegen.
Gegliedert wird der Körper in drei Teile: der Kopf (Caput), die Brust (Thorax) und der Hinterleib (Abdomen). Sie besitzen drei Beinpaare.
Phasmiden können Grössen von 5 - 180 mm erreichen. Die grösste Stabschrecke erreicht sogar eine Grösse von 280 mm.
Einige Arten besitzen die Fähigkeit, im Larvenstadium, Extremitäten die sie verloren haben zu ersetzen.
Futter: Alle Phasmiden gehören zu den Pflanzenfressern. Sie fressen das Laub von Bäumen, Sträuchern und Büschen auf denen sie leben. Das Futterangebot im Terrarium ist sehr vielseitig. Viele Arten lassen sich mit Rosengewächsen (Brombeere, Himbeere, Erdbeere, Rose) ernähren. Weitere Futterpflanzen sind Eukalyptus (erhält man beim Floristen), Birke, Buche, Eiche, Efeu, Feuerdorn, Rhododendron, Weißdorn.
Phasmiden können sich zweigeschlechtlich Fortpflanzen oder durch Parthenogenese (Jungfernzeugung).
Die Eier von Phasmiden sehen teilweise wie Pflanzensamen aus und haben so etwas wie einen Deckel (Operculum). Dieser Deckel wird beim Schlupf aufgedrückt. Es gibt Arten , die ihre Eier einfach fallen lassen (Carausius morosus). Andere Arten schleudern sie einfach weg (Phyllim celebicum, Diapherodes gigantea, Extatosoma tiaratum). Dann gibt es auch Phasmiden Weibchen die ihre Eier in die Erde legen (Eurycantha) dazu haben sie einen Legebohrer/stachel der in die Erde gestochen wird. Die Entwicklungszeit der Eier dauert in der Regel je nach Art zwischen vier und sechs Monate.
Die meisten Phasmiden sind Nachtaktiv.
Es gibt Weltweit ca. 2500 beschriebene Arten.
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