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Sie sind Meister im imitieren von Blättern.
Nach dem Schlupf sind sie rot oder rotbraun gefärbt. Erst nach der ersten Nahrungsaufnahme färben sie sich grün.
Ihre Farbe kann einheitlich grün oder grün mit braunen Rändern oder braun sein. Sie können auch unterschiedliche Färbungen der güntöne aufweisen.
Die Häutung bekommt man so gut wie gar nicht mit, da sie meistens in den Nachtstunden vollzogen wird. Nach der Häutung wird die abgestreifte Haut gefressen daher kann man nie genau sagen, wann sie sich gehäutet haben.
Unterscheiden lassen sich die Geschlechter relativ einfach. Die Weibchen haben einen breiteren Körper und am Hinterleibende zwei Einbuchtungen, sie besitzen nur kurze Fühler.
Sie haben breite Deckflügel, die zweidrittel des Hinterleibs bedecken. Sie sind flugunfähig.
Die Männchen sind wesentlich schlanker und das Hinterleibende läuft spitz zu, sie haben nach der Imaginalhäutung (Reifehäutung) sehr lange Fühler.
Die Unterflügel reichen bis zum Hinterleibende. Die Flügeldecken sind relativ klein. Männchen sind flugfähig. Beide Geschlechter haben Verbreiterungen an den Beinen.
Sobald beide Geschlechter die Imaginalhäutung (Reifehäutung) hinter sich haben, werden die Weibchen nur noch von den Männchen verfolgt. Die Männchen sind ständig auf dem Rücken der Weibchen um sich mit ihnen zu paaren.
Kurz nach der Paarung fangen die Weibchen dann an Eier zu legen. Die Entwicklungsdauer der Eier beträgt 4 - 6 Monate.
Phyllium-Arten werden erfolgreich in Terrarien oder Insektarien gehalten und auch Nachgezüchtet.
Mein Männchen ist leider vor der Imaginalhäutung der Weibchen verstorben. Die Weibchen haben ca. vier Wochen nach der Imaginalhäutung angefangen Eier zu legen, die Eier sammelte ich raus und separierte sie in einer extra Dose zur Inkubation, auch wenn sie nicht befruchtet waren. Die Neugier ob es auch bei dieser Art eine Parthenogenese (Jungfernzeugung) gibt war groß.
Bei einer Parthenogenetischen Fortpflanzung können es allerdings alles nur Weibchen werden.
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