Herpetologie wird abgeleitet  aus dem griechischen Wort herpeton und bedeutet kriechendes Ding
Herpetologie ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit Reptilien,
sie befasst sich mit dem Körperbau,
mit den Lebens- und Verhaltensweisen,
mit dem Entwicklungs- und Vererbungsmodus,
mit der Stammesgeschichte, den Verwandtschaftsbeziehungen und der Klassifizierung,
mit ihrer Verbreitung, Ausbreitungs- und Umweltbeziehungen.                                

Terrarianer werden mit wissenschaftlichen Lateinischen Namen bombadiert.
Sie werden verwendet weil:
es nicht für jedes Tier einen deutschen Namen gibt,
es für einige Tiere mehrere deutsche Namen gibt,
jedes Tier nur einen wissenschaftlichen Namen hat,
wissenschaftliche Namen haben internationale Gültigkeit.

Gattungsnamen werden groß und kursiv geschrieben.
Artnamen werden klein und kursiv geschrieben.
Wenn hinter dem Artnamen noch ein dritter kursiv geschriebener Name steht, handelt es sich um eine Unterart.
Falls eine Art nicht näher bekannt ist schreibt man hinter dem Gattungsnamen sp. für die Art oder spp. für Arten.

Python molurus molurus                        Python molurus bivittatus

Heller Tigerpython                                   Dunler Tigerpython

Steht hinter dem Artnamen noch ein Name mit Jahreszahl, handelt es sich um eine Person die diese Art beschrieben hat, die Jahreszahl gibt an, wann dass war.
Name und Jahreszahl stehen in Klammern wenn die Art danach noch unter einer anderen Gattung beschrieben wurde.  

Python molurus molurus Linnaeus1758  Python molurus bivittatus Kuhl, 1820

Heller Tigerpython                                  Dunler Tigerpython

Das älteste Reptilienfossil ist etwa 300 Mio Jahre alt.